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Business Knigge – vom höflichen Hallo und der Frage nach dem Du

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Eine Begrüßung ist elementar und ebnet den Weg für eine anbahnende Konversation

Ein gutes Benehmen ist jederzeit im Alltag angebracht – sei es im beruflichen als auch privaten Leben. Von Ort zu Ort sind die Benimmregeln unterschiedlich. Aber ein paar Gemeinsamkeiten beziehungsweise Ähnlichkeiten haben alle Länder der Welt.

Wer grüßt wen zuerst? Wer gibt wem die Hand? Und wer bietet wem das Du an?

Ein „gutes Benehmen“ umfasst nicht die Einhaltung starrer Regeln, die es zu lernen und befolgen gilt. Vielmehr bedeutet es einen rücksichtsvollen und umsichtigen Umgang mit anderen Menschen und deren Wertschätzung. Im beruflichen Alltag wird nur derjenige wirklich Erfolg haben, der neben reinem Fachwissen auch Sozialkompetenz aufweist. Folgende Regeln des guten Umgangs miteinander können weiterhelfen:

 

Begrüßung:

Eine Begrüßung beeinflusst in hohem Maße den weiteren Verlauf der Begegnung. Hierbei wird zwischen zwei verschiedenen Arten des Grüßens unterschieden: die berührungslose Kontaktaufnahme vom kurzen Kopfnicken mit freundlichem Lächeln über ein einfaches Hallo, bis hin zum Grüßen mit direkten Körperkontakt in Form eines Handschlags oder einer Umarmung.

Achtung: Der Handschlag ist hierzulande die gebräuchlichste Form der Begrüßung. In anderen Kulturen wie der asiatischen, sollte man von einer Begrüßung mit direktem Körperkontakt absehen, da dort eher eine höfliche Distanz gewahrt wird.

Frauen und Männer stehen zu einer Begrüßung in der Regel auf, besonders Männer müssen auf ein gutes Mittelmaß des Händedrucks achten. Direkter Blickkontakt und ein Lächeln begünstigen einen guten ersten Eindruck. Im Sommer oder in Stresssituationen plagen schon mal verschwitzte Hände. Diese können vorher unauffällig abgewischt werden, um kein unangenehmes Gefühl beim Gegenüber hervorzurufen. Bei Situationen wie auf der Toilette oder beim Essen sollte auf einen Handschlag oder eine Umarmung verzichtet werden.

Neben der Art der Begrüßung ist auch das wann und wer grüßen darf von Bedeutung.

Im privaten Alltag grüßt derjenige, der den anderen zuerst sieht. Im Geschäftsleben allerdings wird stets der Höherrangige gegrüßt. Bei Kontakten der gleichen Hierarchiestufe heißt es weiterhin: Ladies first und Ältere zuerst. Zur Sicherheit soll das Alter des Gegenübers nicht zu ernst genommen und die Regel erst ab mindestens einer Generation älter beachtet werden.

Fazit: Eine Begrüßung ist elementar und ebnet den Weg für eine anbahnende Konversation. Bitte machen Sie nicht den Fehler und grüßen vor Unsicherheit gar nicht. Das kann bei dem Gegenüber als unprofessionell angesehen werden und stößt im Höchstfall auf Verärgerung.

 

Vorstellen:

Wenn Sie im Beruf, Alltag oder im gesellschaftlichen Rahmen auf Menschen treffen, mit denen Sie in Kontakt treten möchten, ist es unumgänglich, diese Personen darüber zu informieren, mit wem sie es zu tun haben. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: entweder Sie werden bekannt gemacht oder Sie stellen sich selber vor. Hierbei ist wieder die Reihenfolge zu beachten.

Gäste und Kunden sind immer die Ranghöheren. Generell werden dem Kunden alle Mitarbeiter – nach ihrer innerbetrieblichen Rangordnung – vorgestellt, mit denen er es zu tun hat. Bei Ranggleichheit gilt wie im Privatleben, dass der Jüngere dem Älteren und der Mann der Frau vorgestellt wird.

Bei einer Vorstellung im geschäftlichen Rahmen erwähnen Sie bitte immer Funktion und Rang des Vorgestellten, zum Beispiel: „Das ist der Leiter des Außendienstes, Hermann Müller.“ Auch im privaten Umfeld sind zusätzliche Informationen zur Person nützlich.

Der erste Eindruck ist entscheidend bei einer Vorstellung. Legen Sie eine offene Haltung und Gestik und ein freundliches Lächeln an den Tag und reden Sie in einen angenehmen Tonfall.

 

Duzen/Siezen:

In vielen Situationen ist es gar nicht so leicht zu entscheiden, ob ein „du“ oder ein „Sie“ angebracht ist. Die Entscheidung in der Geschäftswelt hängt stark von der Branche und dem Arbeitsumfeld ab.
In der Medienwelt oder in der IT-Branche ist es normal, sich untereinander zu duzen.
Sichern Sie sich am besten im Vorfeld ab mit einer Frage: „Wie wollen wir es mit der Anrede halten?“. So gehen Sie manchen unangenehmen Reaktionen aus dem Weg.

Das Siezen betont die Distanz zum Gegenüber. Bei erster Kontaktaufnahme wirkt es höflich und respektvoll. Es ist aber auch sehr förmlich und kann sogar ablehnend wirken.

Das Du hingegen drückt Nähe, Intimität und Vertrautheit aus. Dadurch wird ein ungezwungener Umgang möglich, der schneller Barrieren abbaut. Andererseits erschwert das Du in manchen Situationen auch ein respektvolles Miteinander und suggeriert eine Vertrautheit, die nicht immer auf Begeisterung stößt.
Wenn der Ranghöhere das Du anbietet, scheuen Sie sich nicht, es auch anzuwenden. Ein Rückgang zum Sie ohne eine Begründung könnte ablehnend wirken.

 

Fanden Sie diesen Artikel interessant? Dieser Beitrag enthält Inhalte aus dem Kapitel „Business Knigge Basics“ des neuen Buchs „Licence to Lead“ der PROAKTIV Management AG.

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Bianka Meyer ist ausgebildete Kommunikationswirtin und arbeitet als Trainee im Online Marketing des Unternehmens PROAKTIV Management AG. Ihre Aufgaben erstrecken sich von der Pflege der Webseite bis hin zur Aktivierung der Facebook-Follower. Den Blog bereichert sie zusätzlich mit Beiträgen aus dem Büroalltag und den aktuellen Marketing-Trends - stets mit dem Hauptaugenmerk des Unterhaltungsaspekts.

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